Sugar Beach/Sipalay

Von Dumaguete aus mussten wir drei verschiedene Busse nehmen, um nach Sipalay im Westen der Insel Negros zu gelangen. Der erste war sehr angenehm, klimatisiert und nicht sehr voll, der zweite hingegen war gnadenlos überfüllt. Spätestens alle 500 Meter stand jemand an der Straße und wollte mitgenommen werden. aber etwa nach der Hälfte der Fahrt passte einfach niemand mehr in den Bus. Es war heiß und eng und wir waren froh, als wir in den dritten Bus wechseln konnten und dann auch nach kurzer Zeit Sipalay erreichten. Von dort wurden wir am Strand mit einem Boot abgeholt, da der Sugar Beach damit am einfachsten zu erreichen ist. Wir hatten bereits vorab per Email ein Cottage im Sulu Sunset Resort reserviert, das uns jemand auf Koh Chang in Thailand empfohlen hatte. Dort wurden wir dann auch total freundlich vom deutschen Besitzer und seiner philippinischen Frau mit einem Begrüßungsdrink empfangen. Unser erster Eindruck war sehr positiv, die Anlage lag direkt am schönen, breiten Strand, es war alles sehr gepflegt und unser Cottage war größer als erwartet. Nachdem wir uns im Zimmer eingerichtet hatten, ging schon langsam die Sonne unter und wir konnten den ersten tollen Sonnenuntergang am Sugar Beach bewundern. Auch das Essen überraschte uns mehr als positiv, denn nach fast acht Monaten auf Reisen gab es hier Käsespätzle, die auch noch richtig gut waren – wir waren im Paradies angekommen 😀

Nach dem Abendessen unterhielten wir uns noch eine Weile mit dem Sohn des Besitzers, der gerade für drei Monate aus Deutschland zu Besuch war und uns viel über die Gegend, das Resort und die Philippinos erzählen konnte, bevor wir recht früh ins Bett gingen.

Beim ebenfalls leckeren Frühstück am nächsten Morgen erfuhren wir, dass die Chefin 30 wurde und wir abends dazu eingeladen waren. Wir machten uns einen entspannten Tag am Strand, der uns nach den anstrengenden Reisetagen sehr gut tat. Es gab dort zahlreiche Liegen, Hängematten und Bänke unter den Palmen und auch zum Baden war der Sugar Beach perfekt, da es im Wasser keine Korallen oder Seegras gab, sondern einfach mal nur Sand 🙂

Pünktlich zum Sonnenuntergang kamen David, der Sohn des Besitzers, und einige der Angestellten zum Strand, um Volleyball zu spielen. Tom spielte mit, während ich lieber den Sonnenuntergang genoss.

Abends zur Geburtstagsfeier gab es dann Spanferkel (das wir kurz vorher noch lebend gesehen hatten und leider mit anhören mussten, wie es starb) und ein Buffet mit vielen Salaten und Reis. Wir saßen gemütlich zusammen, hatten wieder viele interessante Gespräche mit David und genossen den Abend sehr.

Auch den nächsten Tag verbrachten wir gemütlich am Strand und am späten Nachmittag kam ein weiteres deutsches Paar an, Andi und Vanessa, mit denen wir nach dem Volleyballspiel zu Abend aßen und dann noch lange zusammen saßen 🙂

Am nächsten Morgen klärten wir ab, ob wir noch zwei weitere Nächte bleiben konnten, da wir nur für drei Nächte vorab gebucht hatten, und machten uns dann mit David, Andi und Vanessa auf den Weg zu einem Aussichtspunkt. Es war unglaublich heiß, der Weg steil und anstrengend, an einigen Stellen musste man eher klettern als gehen, und nach etwa einer Stunde erreichten wir den Gipfel (Vanessa und ich ein bisschen später als die Jungs, da wir am Ende mehr Pause machten als Fortschritte :-D).Von dort aus hatten einen tollen 360-Grad-Blick auf Sipalay City, den Sugar Beach und benachbarte Strände, die vorgelagerten Inseln und das grüne Hinterland von Negros.

Die Aussicht war wunderschön und trotz dem kraftraubenden Weg dorthin waren wir sehr froh, dass David uns diesen Punkt gezeigt hatte, den man alleine wahrscheinlich nie gefunden hätte.

Den Rest des Tages verbrachten wir gemeinsam am Strand und konnten wieder einen traumhaften Sonnenuntergang genießen. Das Sulu Sunset Resort macht seinem Namen auf jeden Fall alle Ehre!

Auch den Abend verbrachten wir wieder zu fünft bei tollen Gesprächen und Kartenspielen 🙂

Am nächsten Tag war das Wetter nicht ganz so optimal, es war bewölkt und regnete immer wieder leicht. Wir wechselten immer mal wieder zwischen Strand und Restaurant hin und her, recherchierten und planten die nächsten Tage und Ziele ein bisschen, tauschten unserer bisherigen Reiseerfahrungen und Erlebnisse aus und hatten einen sehr gemütlichen Tag. Am nächsten Tag hatte Andi seinen 30. Geburtstag und so verbrachten wir den Abend nach dem Essen wieder mit Kartenspielen und feierten in seinen Geburtstag rein. Vanessa und David hatte einen leckeren Kuchen organisiert und wir hatten einen lustigen, tollen Abend.

Am folgenden Tag mussten wir früh aufstehen, da wir geplant hatten, uns auf den Rückweg nach Dumaguete zu mache. Wir waren müde und unmotiviert und beim Frühstück fragten wir nach, ob wir nicht vielleicht doch noch mal um eine Nacht verlängern könnten 😀 das war glücklicherweise möglich und so genossen wir den Tag nochmal zu fünft am Sugar Beach, das Wetter war auch wieder besser, und wir hatten noch mal eine richtig schöne Zeit. Nach einem letzten traumhaften Sonnenuntergang, einem letzten Mal Volleyball spielen, den letzten Spätzle und einem entspannten Abend schafften wir es diesmal früher ins Bett.

Am nächsten Morgen packten wir unsere Sachen, frühstückten und machten uns dann gemeinsam mit Vanessa und Andi mit Boot und Bussen auf den Weg nach Dumaguete und von dort zu zweit weiter nach Siquijor.

Es war eine superschöne Zeit im Sulu Sunset Resort, so entspannt, gefüllt mit tollen Leuten, Gespräche und viel Gelächter 🙂 danke dafür!

Auch das Resort an sich können wir definitiv so weiterempfehlen, es gibt tolle Hütten unterschiedlicher Preisklassen, ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, gutes Essen, einen schönen Strand, nette Leute und es ist perfekt für ein paar relaxte Tage. Entlang des Sugar Beaches gibt es 12 oder 13 Resorts, aber es ist gut verteilt, alles liegt direkt am schönen Strand und noch ist es nicht sehr touristisch – wer weiß wie lange noch.

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