Bevor wir nach Vietnam geflogen sind, waren wir ziemlich planlos. Was sollte man gesehen haben, was kann man dort unternehmen? Daher haben wir Ania und Daniel vom Weltreiseblog Geh mal reisen um ein paar Tipps gegeben. Die beiden starten erst Ende Januar ihre Weltreise, haben Vietnam aber bereits in einem Urlaub besucht. Ihre tollen Empfehlungen wollen wir euch natürlich nicht vorenthalten. Vielen Dank nochmals dafür!

Wir haben es leider zeitlich nicht geschafft, allen Tipps nachzugehen, aber vermutlich war es für uns nicht das letzte Mal in diesem spannenden Land. Schaut unbedingt mal bei Ania und Daniel rein, die beiden haben viele tolle Tipps zur Vorbereitung einer solchen großen Reise und in wenigen Tagen könnt ihr ihnen auf ihrer Reise um die Welt folgen. Die Bilder in diesem Artikel wurden uns freundlicherweise von ihnen zur Verfügung gestellt.

 

Vor 2 Jahren sind wir quer durch Vietnam gereist. Ein Land, das vielfältiger nicht sein könnte und uns fast täglich sprachlos gemacht hat. Die Natur, das Essen, die Kultur und Mopeds!

Tipps haben wir in Unmengen! Hier aber ein kleiner Abriss und Vorgeschmack (den Rest findest du hier).

5 Tipps für eine Reise durch Vietnam

Wer dabei ist seine Vietnamreise zu planen, wird mit Sicherheit als erstes von der Halong Bucht im Norden hören. Die Halong Bucht ist eine wahnsinnig riesige Bucht voller Kalksteinfelsen, die aus dem Wasser ragen. Besonders im Nebel wäre es der perfekte Drehort für den nächsten Teil Fluch der Karibik.

Obwohl es der absolute Touristenmagnet ist und jeder diesen Ort auf seiner Reise durch Vietnam auf dem Plan hat, haben wir es geschafft, ihn völlig abseits der Touristenmassen zu besuchen und zu erleben.

Tipp 1: Halong Bucht

Starte deine Tour durch die Halong Bucht von Cat Ba. Auf der Insel findest du das Büro von Cat Ba Ventures, die individuelle Touren durch die Bucht auf kleinen Holzbooten für 2-6 Leute anbieten. Ein Traum! Den Tagesablauf kannst du selber mitbestimmen. Kajak fahren, Höhlen besichtigen, klettern, …

Falls es dich tatsächlich auf Cat Ba verschlägt, direkt der nächste Tipp:

Tipp 2: Cat Ba Nationalpark

Einmal auf Cat Ba solltest du auch einen Besuch im Regenwald einplanen. Der Nationalpark ist zwar im Vergleich zu den restlichen in Vietnam recht klein, aber ein Besuch lohnt sich. Die Wege sind zum Teil wirklich nur Trampelpfade und nicht ausgebaut wie in anderen Regenwäldern. Also ein bisschen mehr abenteuerlich! Wir sind über Wurzeln und Felsen geklettert, unter Äste und über rostige Leitern und rutschige Felsen hinauf bis zu einem Aussichtsort. Dort angekommen, erwartet einen ein Blick über die Baumkronen des Regenwaldes.

Ähnlich bekannt wie die Halong Bucht ist die Bergregion rund um Sa Pa. Die Reisterrassen sind schon eine Art Wahrzeichen für Vietnam geworden. Nach Sa Pa selbst kommst du am besten mit dem Nachtzug von Hanoi aus. Die Tickets bekommst du am Bahnhof oder auch in vielen Hotels.

Tipp 3: Sa Pa Anreise

Kauft man ein Ticket, wird meist direkt ein Bett im Schlafwagen angeboten. Die Betten sind völlig in Ordnung, reicht dir allerdings ein Sitz wie im Flugzeug für die Nacht, kannst du dir auch einfach Tickets für die Wagen mit Soft-Seats kaufen. So sparst du Geld und reist ein Stück näher an den Locals. Wir haben nur für die Hinfahrt ein Bett gebucht. Zurück und auf den restlichen Zugreisen in Vietnam haben wir Soft-Seat gebucht.

In Sa Pa angekommen, muss man definitiv die Berge und die Reisterassen erkunden. Aber auch ruhige Tage können dort oben schön sein. Wir haben durch Zufall ein Cafe mit wohl einer der schönsten Aussichten dort entdeckt.

Tipp 4: Sa Pa Ausblick

Für eine Panoramasicht auf die Reisterrassen muss man die Stadt in Richtung Süden verlassen und einem kleinen Wanderweg folgen. Nach einiger Zeit wirst du, wenn du links den Abhang hinunter ins Tal schaust, ein Haus mit einem Runden Dach in der Ferne erkennen. Das Haus steht auf einem kleinen Hügel mitten in dem Tal.

Als wir dort waren, befand sich in dem Haus ein Restaurant/Cafe und unter dem runden Dach, eine riesige Dachterrasse. Wir hatten Glück, waren fast alleine dort und hatten ein wahnsinniges 360° Panorama auf die Berge mit den Reisterrassen.

Reist man ganz in den Süden Vietnams, wartet dort noch die Insel Phu Quoc. Eine Insel mit traumhaften weißen Stränden, Regenwald und fangfrischem Fisch. Aber sie ist auch eine Insel im Umbruch. Der Tourismusboom hat auch hier hergefunden und es ist nur eine Frage der Zeit, wann auf der gesamten Insel ein Hotel neben dem anderen steht.

Wir haben die Zeit auf der Insel genossen und genutzt, um unsere Vietnamreise in Ruhe ausklingen zu lassen.

Tipp 5: Phu Quoc

Am besten erkundet man die Insel auf einem Moped. Im Vergleich zum Rest von Vietnam herrscht hier wenig Verkehr und man kann jeden Winkel der Insel auf eigene Faust erkunden.

Zu dem wohl schönsten Strand, Bai Sao, im Süden der Insel kommst du vom Zentrum der Insel entweder über eine ausgebaute Straße oder über eine rote Schotterpiste am Meer entlang. Welche wir empfehlen ist ja wohl klar! Die Fahrt dorthin über die Dirt Road ist schon ein Erlebnis für sich!